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Die Reise ins Leben beginnt...Vorbereitungen zur Sommerrevue im Wohnzentrum Wippra

Die Reise ins Leben beginnt

Aus den Erfahrungen der Kulturprojekte der letzten Jahre im Wohnzentrum Wippra wissen wir, dass wir nicht früh genug mit der gemeinsamen Arbeit starten können. Wir einigten uns also schon im Herbst des Vorjahres auf ein Thema für unsere diesjährige Sommerrevue. Es schwebt nun schon seit Monaten der Titel für unser diesjähriges Programm "Reise ins Leben" durch die vielen beteiligten Köpfe. Alle Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Workshopleiter bekamen Hausaufgaben in Form von Filmen, die unsere Ideenfindung ankurbeln sollten. 

Um nicht zuviel zu verraten, wir wollen doch wieder viele spannungsgeladene Zuschauer im September an der Waldbühne begrüßen:

Es geht bei der "Reise ins Leben" um Lebensphasen, die jeden von uns erwarten bzw. die viele auch schon hinter sich haben.

Jung sein und bald erwachsen sein- dass bedeutet einen spannenden Aufbruch ins Leben! Wir wollen uns den damit verbundenen Freuden, Leiden und Leidenschaften auf der Bühne nähern.

Mit vielen Ideen und sehr unterschiedlichen Herangehensweisen trafen sich am 10. März Menschen mit und ohne Behinderungen zu fruchtbaren Workshops im Wohnzentrum. Tanz unter Anleitung von Peggy Meyer-Hansel, Gesang mit Gregor Majewski, Theater mit Simone Schneider und Astrid Queck und Trommeln unter Leitung von Marion Kaul und Roswitha Müller. Diese vier Angebote mit zahlreichen Teilnehmerinnen (zwischen 10 und 20 je Workshop) waren fast nicht mehr unter ein Dach zu bekommen. Deshalb wichen die Tänzer/innen, in die Turnhalle der GS Wippra aus, in der sich einige der jungen Tänzerinnen als ehemalige Schülerinnen sehr zu Hause fühlten. 

Nach intensiven Arbeitsphasen von 2, 5 Stunden mit ersten Improvisationen, Liedproben und Trommelabläufen trafen Workshopleiter und Vertreter aus allen vier WSgruppen bei Kaffee und Kuchen zusammen und sammelten gemeinsam eine bunte Liste an Themen und Ideen aus den Vorbereitungsrunden und den Workshops. Was aus dieser kreativen Fülle entstehen wird, soll hier noch ein kleines Geheimnis bleiben. Sicher ist, es wird noch viel Proben und Übungsstunden brauchen, um die Ideen zur bühnenreifen Revue zu machen.

Doch wie auch in den letzten Jahren ist der Zauber der gemeinsamen kulturellen Arbeit wiedergekehrt- mit Blick auf die gemeinsame Bühnenshow werden wieder Barierren überwunden, groß und klein, jung und alt, Menschen mit und ohne Behinderungen finden eine gemeinsame Sprache über ein Thema, dass besonders unseren mehrheitlich jugendlichen Bewohner am Herzen liegt.

 

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