Trägerwerk soziale Dienste

Quartiersarbeit / FLECHTWERK

Nachbarschaft ist mehr als nur ein Klingelschild. Nur ein lebendiges und liebenswertes Miteinander im direkten Wohnumfeld wird eine friedvolle und dynamische Zukunft sichern. Vor allem weil Deutschland durch die Aufnahme der Flüchtlinge so bunt und vielfältig werden wird wie nie zuvor. An dieser Stelle setzt das neue Magazin FLECHTWERK an. Seien Sie gespannt auf Analysen, Reportagen und Nachrichten, die zeigen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt geschafft werden kann. 

Schwerpunkte von FLECHTWERK

  • Integration ausländischer Mitbürger
  • Wohnen im Alter
  • Stadtteilkultur
  • Lokale Demokratie
  • Freizeitangebote für Kinder
  • Sicherheit
  • Wohnortnaher Einzelhandel


Das Magazin FLECHTWERK erscheint viermal pro Jahr, als Print- sowie Onlineversion und kann als Einzelheft zum Preis von 6,80 € oder Jahresabonnement für 22,50 € (zzgl. Porto) im FLECHTWERK Online Shop 
oder unter www.bertuch-verlag.com bestellt werden.

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Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen-Anhalt GmbH
c/o Flechtwerk
Merseburger Str. 237
06130 Halle (Saale)
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www.flechtwerk-sozial.de 


Ausgabe 01 / 2018 

Ein gutes Gefühl
die Liebe der Deutschen zu ihrer "Heimat" ist noch nicht alt, aber dafür umso heißer. Über die Fieberkurve eines oft missbrauchten Begriffs.

Geborgenheit oder Kitsch?
Wofür steht das Wort Heimat? Für Geborgenheit, Nationalismus oder Kitsch? Für schöne Erinnerungen oder Hirschgeweihe an der Wand? Ein Gespräch mit der Professorin Beate Mitzscherlich.

Der Heimatverräter
Die Diktatoren Mussolini und Hitler stellten die Südtiroler 1939 vor die Wahl: entweder die deutsche Sprache ablegen und in der Heimat bleiben oder für die Auswanderung ins "Reich" optieren. Über 80 Prozent wollten ausreisen. Weil der Extrembergsteiger Reinhold Messner dieses Thema ansprach, wurde er massiv angefeindet.

Das Modell Riace
Domenico Lucano ist Bürgermeister in Riace, einem kleinen Dorf im süditalienischen Kalabrien. Bereits vor vielen Jahren hat er Flüchtlinge in seinem Dorf aufgenommen. Fehlende Arbeit hatte eine Landflucht ausgelöst. Riace war vom Aussterben bedroht.

Umgang mit Minderheiten
Gesellschaften bestehen nicht aus einheitlichen "Nationen", sondern sind ein Mosaik aus verschiedenen Gruppen und Identitäten, das durch historische Wanderungsprozesse gewachsen ist. Wie "heimatlich" oder "fremd" sich jemand in diesem Mosaik fühlt, hängt maßgeblich davon ab, welche Chancen zur Teilhabe er hat.

Offene Herzen, offene Türen
Das Koordinationsbüro ConAct in Wittenberg unterstützt den deutsch-israelischen Jugendaustausch. Die Begegnungen sollen Brücken zwischen Geschichte und Gegenwart schlagen.

Heimat gestern und heute
Jeder Mensch verbindet etwas anderes mit dem Begriff "Heimat". Für die einen ist es das heimische Essen, für die anderen die Landschaft, das Wetter oder der Dialekt. Eine Literaturbetrachtung.

Die Heimat weggebaggert
Die Straßen sind leer, die Häuser verlassen oder bereits abgerissen: Ganze Dörfer im Rheinland müssen dem Braunkohle-Tagebau weichen. Und mit ihnen Denkmäler, Burgen und hunderte Jahre Dorfgeschichte. Für die ehemaligen Bewohner bleibt nur die Erinnerung.

Widerstand gegen Trump
Kalifornien hat sich zum Sanctuary State erklärt. Der Bundesstaat steht mit seiner vehementen Ablehnung der von Trump verordneten Politik nicht alleine. Rund dreihundert Städte und Gemeinden dulden nach kalifornischem Vorbild Flüchtlinge und Migranten, darunter Städte wie New York, Los Angeles und Chicago. Sie weigern sich, mit den Bundesbehörden zusammenzuarbeiten, um illegale Einwanderer zu finden und festzunehmen.

Vernetzte Nachbarn
Bringt das Internet Menschen wirklich zusammen? Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung untersucht digitale Nachbarschaft-Netzwerke. Über die Unterschiede zwischen Stadt und Land, Streit im Netz und echte Nähe.


Ausgabe 04/2017

Kulturpolitik als kommunale Aufgabe
Kultur muss möglichst vielen Menschen offenstehen, unabhängig von Einkommen, Herkunft, sozialem Status und Alter.

Alle brauchen Kultur!
Das aktive Kulturleben prägt den Charakter der ländlichen Regionen, denn Kultur im ländlichen Raum ist nicht nur passiver Konsum, sondern sehr aktives Tätigwerden in Vereinen und Organisationen.

Kultur direkt vor Ort
Eine lebendige Stadtteilkultur ist nicht alleine ein Wert an sich - die Stadtteilkultur ist wichtig, weil sie Kultur mit demokratischen Werten verbindetund so - oftmals spielerisch - mit den Mittelnder Kultur auf soziale Zusammenhänge einwirkt. Beispiele aus Hamburg.

Vielfalt in der Kulturszene
Nur Förderung schafft ein reichhaltiges Angebot. Die Anstrengungen der öffentlichen Hand haben unmittelbare Auswirkungen auf das kulturelle Angebot und damit auf die Lebensqualität in den Städten.

Luxus der Leere
Mit Kunst und Kultur will die Künstlerstadt Kalbe in der Altmark dem demografischen Wandel begegnen. Aus verlassenen Häusern werden Ateliers für jungeKunstschaffende.

Der Tag des guten Lebens
Einmal im Jahr gibt es in Köln ein paar autofreie Straßenzüge, um den Nachbarn unbekannten Freiraum zu geben. Dafür wurde die Initiative mit dem Nachbarschaftspreis ausgezeichnet.

Abschied von der ­Willkommenskultur?
Die Bilder gingen um die Welt: Flüchtlinge, die applaudierend in Empfang genommen wurden. Was ist aus der "Willkommenskultur" geworden, mit der im Herbst 2015 die Menschen in Deutschland begrüßt wurden?

Flüchtlinge als Pflegepersonal
In der Pflegebranche fehlt es an qualifiziertem Personal, besonders in der Altenpflege. Die aktuelle Migrations- und Flüchtlingsentwicklung scheint da gerade recht zu kommen. Doch ist die Migration wirklich eine Chance fürs Pflegewesen?

Literatur
Europa ist auf die "neue Völkerwanderung" vorbereitet. Das Asylrecht muss grundlegend reformiert werden, meint der hochangesehene und renomierte Politikwissenschaftler Hans-Peter Schwarz.

Das kleine Wunder an der Ems
Während sich manche Regionen leeren, erlebt das Emsland eine Blütezeit. Anstatt in die Stadt zu ziehen, gründen die Menschen im Emsland Familien und bauen Häuser. Warum funktioniert hier der Kampf gegen die Landflucht?

Blick nach außen: Gesundheitskioske
In Finnland wird mit "Gesundheitskiosken" der medizinischen Unterversorgung begegnet. Zum Angebot gehören etwa Gesundheitsberatung, Blutdruck- und Blutzuckermessung oder Impfungen.


Ausgabe 03/2017

Lokal verankerte Ökonomie
Um die Betriebe in den Stadtteilen nachhaltig zu stützen, muss die Förderpolitik reformiert werden.

Kampf der Läden Die Dynamik bei den Betriebsformen im Einzelhandel verändert das Straßenbild

Der Einzelhandel ist das Heer der Innenstadt Der Siegeszug des Online-Handels wird zur Bedrohung für immer mehr traditionelle Geschäfte – insbesondere in kleinen und mittleren Städten.

Alles fresh auf den Tisch Amazon versucht, nun auch den Lebensmittelhandel aufzumischen.

Hofpen und Malz ... Bürger aus Freyung im Bayerischen Wald retten mit Gründung einer Genossenschaft »ihre« Brauerei.

Zum Nutzen der Mitglieder Genossenschaften bieten sich an, wenn man ein gemeinsames Ziel erreichen will.

Das Wunder von Wörgl Die Befürworter von Regionalwährungen berufen sich auf das erfolgreiche Geldexperiment im Inntal vor gut achtzig Jahren.

Der Chiemgauer Auch der Star unter den Regionalwährungen tut sich schwer, Akzeptanz zu finden.

Der Elbtaler Die Dresdner Regionalwährung führt auch nach Jahren immer noch ein Nischendasein, aber ein paar Überzeugte glauben fest an sie.

180 Tage, die Deutschland verändert haben Die Grenzöffnung für Flüchtlinge im Herbst 2015 hat das Land gespalten. Besprechung des Buches »Die Getriebenen« von Robin Alexander.

Sich für andere engagieren und selbst profitieren Im Projekt »Students meet Society« engagieren sich Studierende mit Migrationshintergrund sowie internationale Studierende ehrenamtlich und stärken ganz nebenbei eigene Kompetenzen.

Auch betagte Menschen haben das Recht auf ein erfülltes Leben Der Kiez-Treff »Anders Celsius« in Berlin-Lichterfelde bricht das Eis.

Blick nach außen: Gottes Kiez Das Viertel der gegenseitigen Achtung in Breslau ist ein Zentrum der Begegnungen und lädt zum interreligiösen Dialog ein.

In einem leeren Haus fehlt die soziale Kontrolle Hannes Lindemann hat mit dem Verein HausHalten in Leipzig bisher 18 Wächterhäuser eröffnet. Die besten Zeiten dafür sind allerdings vorbei, denn die Stadt verändert sich enorm. Ein Interview.


Ausgabe 02/2017 

Das (fast) vergessene Viertel
Stadtplanerisch wurde das Bahnhofsquartier in Grevenbroich vor zwanzig Jahren isoliert. Eine Bürgerinitiative will das ändern.

"Wir brauchen eine neue Beteiligungskultur"
Bürger wollen stärker an Politik beteiligt werden. Doch die richtige Auswahl und professionelle Durchführung von Beteiligungsformaten ist wichtiger denn je.Ein Gespräch mit Robert Vehrkamp und Dominik Hierlemann von der Bertelsmann Stiftung.

Mutbürger verändern die Welt, nicht Wutbürger
Eine Krise der Demokratie ist unübersehbar. Die wichtigste Ursache: Weite Teile der Bevölkerung haben das Gefühl, dass sie niemand mehr vertritt. Hilft da mehr Bürgerbeteiligung "an der Basis"?

Mit vereinten Kräften
Der Bevölkerungsschwund in der Stadt Harzgerode belastet auch Vereine. Ihnen fehlt der Nachwuchs. Dabei halten gerade sie das gesellschaftliche Leben in Schwung. Harzgerode braucht deshalb vor allem eines: neue aktive Bürger.

Nicht vor meiner Haustür
Wenn gebaut wird, wollen die Anwohner mitreden. Doch oft eskaliert die Bürgerbeteiligung zum Streit. Ein gemeinsames Abendessen ist nur ein Rezept, das zu verändern.

Stadt, Land, Flucht
Auf dem Land droht eine Parallelwelt, in der sich ein Lebensgefühl ausbreitet, das mit dem Geist der Städte nur noch wenig gemein hat: ärmer, älter und pessimistischer.

Für ein selbstbestimmtes und chancengerechtes Leben
Die Montag Stiftung Urbane Räume engagiert sich für Menschen in benachteiligten Stadtteilen.

Die letzte Flucht
In den Flüchtlingsdebatten wird oft vergessen, dass hinter dem strapazierten Wort "Asylbewerber" Lebenswege stehen. Geschichten von Menschen mit Berufen, verlorene Existenzen und Gefühlen. Obwohl in Sicherheit, sind sie noch immer auf der Flucht.

Warum wir uns für andere engagieren
Beim Sport, in der Schule, in der Pflege, bei der Feuerwehr, in der Selbstverwaltung einer Krankenkasse oder als Schöffe bei Gericht - überall gibt es Gelegenheit etwas für andere zu tun.

Zeitvorsorge in St. Gallen
Die Idee: Jüngere Pensionierte, die körperlich und geistig fit sind, unterstützen Ältere, die es eben nicht mehr sind.

"Wenn Engagement vorhanden ist, sollten keine Steine in den Weg gelegt werden"
Ideen für das Zusammenleben in Kommunen gibt es genug. Aber: Die Bürger müssen sich auch aktiv einbringen können. 

 


Ausgabe 01/2017 

Pflege im Quartier
Die Frage nach guter Pflege ist für viele Menschen die Schlüsselfrage in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Siri, aufheben!
Menschenähnliche Maschinen sollen schon bald verstärkt Aufgaben in der Altenpflege übernehmen.

Auf die Kommunen kommt es an
Jeder vierte Mensch in Deutschland gehört zur Generation 60plus, im Jahr 2050 wird es bereits jeder Dritte sein. Wie und wo sie leben werden, entscheidet sich vor Ort.

Hoffnung für Hellersdorf
Schon seit 25 Jahren macht der Hellersdorfer Verein KIDS & CO Kinder, Jugendliche und Familien stark für Alltag, Schule oder Ausbildung. 2016 bekam er den »Preis Soziale Stadt« für das Projekt Juwel.Aus dem Projekt ist nun ein weiteres hervorgegangen: »Zukunftsmacher «. Aber der Verein hält noch viel mehr Möglichkeiten bereit.

Ein Grandhotel für Reisende und Flüchtlinge
In welcher Welt wollen wir leben?Eine Gruppe Künstler hat in Augsburg eine ganz eigene Antwort auf diese Frage gefunden. Ihr »Grandhotel Cosmopolis« vereint Hotel und Flüchtlingsunterkunft unter einem Dach.

Wenn Menschen in der Fremde Pflege brauchen
Irgendwann in der Rente zurück in die alte Heimat? Was viele Gastarbeiter ursprünglich geplant hatten, können nur wenige in die Realität umsetzen. Wenn Menschen in der Fremde alt werden, bringt das einiges an Schwierigkeiten mit sich. Doch was heißt Altern in der Fremde überhaupt?

Auch Schweden macht die Schotten dicht
Ist es in der Flüchtlingspolitik vorbei mit der skandinavischen Großzügigkeit?

Kein Patentrezept in Sicht
Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt als zentrale Herausforderung

»Der Zwerg im deutschen Garten«
Er gilt als Inbegriff der deutscher Kleinbürgerlichkeit und Zeichen des schlechten Geschmacks. Kaum zu glauben, dass das Urbild dieser bürgerlichen Gartenskulptur aus Ostanatolien stammen soll.

»Es gibt extrem viel zu tun«
Cornelia Goldberg leitet einen ambulanten Pflegedienst in einem kleinen Ort. Über zu wenig Arbeit kann sich die Branche nicht beklagen – die Patienten in ländlichen Regionen werden mehr und älter.


Ausgabe 04/2016 

Im Quartier bleiben – Nachbarschaft leben
Ein engagiertes Netzwerk versucht, die sozialen Probleme im Dresdner Stadtteil Prohlis aufzufangen und das Leben in der Plattenbausiedlung lebenswerter zu machen.Im Stadtteilbüro des Quartiersmanagements laufen die Fäden zusammen.

Das Netzwerk »Hi Nachbar«
Das Trägerwerk Soziale Dienste unterstützt mit einer Online-Plattform Nachbarschaftshilfe

Kompliment für das Quartier
Wie Problemviertel von Gärten, Werkstätten oder Kursen profitieren können,zeigen einige ausgezeichnete Projekte der Städtebauförderung »Soziale Stadt«.Doch die Fördermittel allein reichen nicht aus, die Wende zu bewerkstelligen.Es braucht auch das Engagement der Kommunen und Wohnungsbauunternehmen sowie der Bürger und freiwilligen Helfer.

Zusammen ist man weniger allein
Er wollte sich wieder nützlich fühlen. Sie war einsam. Dank der Hamburger Initiative Q8 kamen Heinz und Gudrun zusammen zusammen– und viele andere, die einander was zu geben haben. Im Stadtviertel wird es immer herzlicher. 

Bezahlbaren Wohnraum schaffen 
Jahrzehntelang war der Drang raus aufs Land vor der Stadt ungebremst. Heute erfahren Städte eine regelrechte »Renaissance «. Um eine sozialen Spaltung in den Städten zu verhindern, fordern Stadtsoziologen wie Professor Tilman Harlander mehr bezahlbaren Wohnraum. 

Ein Quartier für alle
Die Besonderheit des »Bielefelder Modells« ist ein quartiersbezogener Ansatz des Wohnens mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale. Einbezogen in bestehende Wohnquartiere und in guter infrastruktureller Anbindung wird älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung allen 500 bis 1 000 Metern ein schwellenfreies Wohngebäude angeboten. 

Hauptstadt der Mutbürger
In der Zeit, als hunderte Bürgermeister klagten, sie seien vom Flüchtlingsstrom überfordert, bat einer darum, 100 zusätzliche Asylbewerber aufnehmen zu dürfen.Der CDU-Bürgermeister von Altena, einer Kleinstadt im Sauerland, sieht in Flüchtlingen die Chance, den demografischenWandel in seiner Stadt umzukehren.

Im Zeichen von Zuwanderung und Integration
Wer sich mit Integration und Zuwanderung auseinandersetzen will, wird bald auf Prof. Dr. Jochen Oltmer stoßen. Der 52-Jährige hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist seit 2007 Mitglied des Vorstands des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.Er hat zahlreiche Bücher zu dieser Thematik verfasst. Die wichtigsten werden hier kurz vorgestellt.

»Wir helfen uns gegenseitig.«
Im Vier-Generationenhaus Andernach heißt Nachbarschaft mehr als nur Tür an Tür zu leben. 66 Bewohner zwischen drei und 95 Jahren teilen sich das Wohnprojekt.Bernhard Polefka, 57, ist mit seiner Familie vor sieben Jahren eingezogen und erzählt vom Alltag, in dem es viele Höhepunkte, aber auch mal Streit um die Mülltrennung gibt.


Ausgabe 03/2016


Die neuen Großstadt-Bauern
Selbst die überzeugtesten Städter sehnen sich nach Natur. Die Lösung: Urban Gardening. Auch in Dresden gibt es immer mehr Hobby-Landwirte, Feierabend-Imker und Balkongärtner.

Nachts kommen die »Garten-Piraten« Samenbomben gehören zum GuerillaGardening wie das Salz in die Suppe.Die kleinen potenten Wurfgeschossehaben das Zeug, triste Brachflächenzum Blühen zu bringen.

Die Stadt ist unser Garten
Über 130 Initiativen haben ein Manifest unterzeichnet, mit dem sie unterstreichen wollen, dass sie das gemeinschaftliche Gärtnern als eine neue, kollektive Bewegung verstehen.

Alte Nachbarn sind die besten
Wer im Alter alleine wohnt, muss deswegen noch lange nicht isoliert sein. In mehreren Berliner Stadtteilen hat sich der Verein »Freunde alter Menschen« das Ziel gesetzt, Freundschaften zwischen jungen und alten Kiezbewohnern zu stiften.

88 Cent Jahreskaltmiete
Die vor fünfhundert Jahren gebaute Fuggerei in Augsburg ist die älteste Sozialsiedlung der Welt. Noch heute sollen die Mieter täglich für den Stifter beten.

Wenn der Nachbar nervt
Wenn Streitereien eskalieren, verlieren beide Seite. Dennoch werden über eine halbe Million mal im Jahr die Gerichte bemüht.

Rentneridylle in Görlitz
Der Osten entwickelt sich zu einem Ruhesitz für Westdeutsche. Während die einen sich über den Zuwachs freuen, fürchten die anderen, dass eine Stadt wie Görlitz in Zukunft ausschließlich als Altersresidenz angesehen werden könnten.

Integration braucht Zeit
Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnt auch für viele Flüchtlingskinder in Deutschland der Alltag im Klassenzimmer.Aber nur wenige können schon den regulären Unterricht mitmachen.

In der Warteschleife
In der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Sachsen-Anhalt (ZASt)warten derzeit 700 Menschen auf ihren Asylbescheid. Es ist ein Leben im Provisorium.Daran können auch die engagiertenMitarbeiter und Helfer der ZASt wenig ändern.

Leben und Tod sind Nachbarn
David Roth leitet ein Bestattungshaus in Bergisch Gladbach und war schon immer offen für Begegnungen – auch mit Kindern. Auf seinem privat betriebenen Friedhof ist seit drei Jahren ein Waldkindergarten untergebracht. Anfangs haben sich über dieses Nebeneinander viele gewundert, inzwischen ist es...


Ausgabe 02/2016

Direkt vor der Haustür
Nachbarschaften können echte Vorteilsgemeinschaften sein, von denen jeder, der mitmacht, auf seine Weise profitiert – emotional, gesundheitlich, kulturell, sozial oder auch finanziell. Von selbst passiert aber nichts.

Nachbar schafft Innovation
Im Wettbewerb »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« sind hundert Gemeinschaftsprojekte mit Vorbildfunktion für Deutschlands Zukunft pramiert worden. Einige der Preisträger stellen wir vor.

Brücken zwischen Lebenswelten
Im Berliner Stadtteil Wedding sollen über persönliche Beziehungen Parallelstrukturen aufgebrochen werden. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert solche Projekte, die Brücken zwischen den Lebenswelten schlagen.

Allein im fremden Land
Mehr als 14.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge halten sich in Deutschland auf. Viele Kommunen sind überfordert. Das Kindeswohl kann kaum mehr beachtet werden. So hat das Trägerwerk Soziale Dienste in Kranichfeld im Weimarer land ein haus für elternlose Flüchtlingskinder eingerichet. Ein Besuch vor Ort.

Neuankömmlinge nebenan
Was unternehmen Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser oder Bürgerhäuser, um die Teilhabe geflüchteter Menschen zu fördern? Wie sorgen sie dafür, dass sich die Neuankömmlinge in ihrer Nachbarschaft wohlfühlen und sich integrieren können?

»Flüchtling ist kein Beruf«
Auf der Suche nach Fachkräften helfen Kommunen, Wirtschaftsverbände und Ehrenamtliche den Unternehmen bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen.

500 sind eine Nachbarschaft
Wie sich Gemeinwirtschaft in Städten neu belebn lässt: ein konkreter Ansatz aus der Schweiz, der auch den Umweltverbrauch drastisch senkt. Rund um den Bodensee soll es im Jahr 2050 eine »2.000-Watt-Gesellschaft« geben.

Mensch bleibt Mensch
Bei der Obdachlosenhilfe greifen Bundesfreiwillige Menschen ohne Bleibe unter die Arme. Dafür brauchen sie flinke Hände, ein großes Herz und manchmal drei offene Ohren. Eine Reportage aus Rostock.

Tür an Tür
Nachbarschaftshilfe konkret: Annette Hugel-Seberich hat einen Kredit aufgenommen, damit eine syrische Flüchtlingsfamilie einen Imbiss eröffnen kann.


 
Ausgabe 01/2016

  • Leben im demographischen Wandel
  • Der Weg zu mehr Lebensqualität im Quartier
  • Gut Wohnen im Alter
  • Alte und Kranke sollen zuhause bleiben können
  • Frau Pekrul hat einen Traum
  • Deutschland, ein Einwanderungsland?
  • Beim Wohnraum auch an morgen denken
  • Gerechtigkeit statt Mitleid
  • Ein offenes Haus
  • Inklusion hoch zwei
  • Vorschau
  • »Nachbarn müssen Humor haben«

 

     

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