Trägerwerk Soziale Dienste Sachsen-Anhalt

Quartiersarbeit / FLECHTWERK

Nachbarschaft ist mehr als nur ein Klingelschild. Nur ein lebendiges und liebenswertes Miteinander im direkten Wohnumfeld wird eine friedvolle und dynamische Zukunft sichern. Vor allem weil Deutschland durch die Aufnahme der Flüchtlinge so bunt und vielfältig werden wird wie nie zuvor. An dieser Stelle setzt das neue Magazin FLECHTWERK an. Seien Sie gespannt auf Analysen, Reportagen und Nachrichten, die zeigen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt geschafft werden kann.

Schwerpunkte von FLECHTWERK

  • Integration ausländischer Mitbürger
  • Wohnen im Alter
  • Stadtteilkultur
  • Lokale Demokratie
  • Freizeitangebote für Kinder
  • Sicherheit
  • Wohnortnaher Einzelhandel


Das Magazin FLECHTWERK erscheint viermal pro Jahr, als Print- sowie Onlineversion und kann als Einzelheft zum Preis von 6,80 € oder Jahresabonnement für 22,50 € (zzgl. Porto) im FLECHTWERK Online Shop
oder unter www.bertuch-verlag.com bestellt werden.

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Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen-Anhalt GmbH
c/o Flechtwerk
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Ausgabe 03/2020

Gemeinsam aus der Krise
Hinter den Trägerwerken liegen arbeitsreiche Monate. Es war nicht leicht, während der Hoch-Zeit der Corona-Krise soziale Angebote aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Klienten und Mitarbeiter so gut wie möglich zu schützen.

Corona gefährdet Inklusionsbemühungen
Die Pandemie konfrontiert Menschen mit Behinderung mit besonderen Problemen. Viele fühlen sich unsichtbar und doppelt ausgeschlossen.

Älteren droht die Vereinsamung
Viele Ältere haben keine in der Nähe lebenden Kinder und verfügen nicht über einen Internetanschluss, um direkte persönliche Kontakte wenigstens virtuell zu erleben.

Positiv zu bleiben kann gelernt werden
Was lässt uns gut durch die Corona-Krise kommen? Was schützt unsere Psyche? Es muss das Ziel sein, gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. Die Chancen stehen nicht schlecht.

Kinder tragen die Last der Krise mit
Mehr Ängste und Schlafprobleme, Gereiztheit, aber auch Kopf- und Bauchschmerzen: Die Corona-Krise kann Spuren bei Kindern und Jugendlichen hinterlassen.

Corona fegt die Innenstädte leer
Der Einzelhandel erlebt den größten Umbruch seiner Geschichte. Wie lassen sich Flächen umnutzen und Innenstädte neu beleben?

Die Kommunen tragen große Last
Mehr Ausgaben, weniger Einnahmen. Diese Effekte drohen die Kommunen sowohl in der Bekämpfung der Pandemie als auch derer wirtschaftlichen Folgen zu blockieren.

Sterben und Abschied in Zeiten von Corona
Sabine Eller arbeitet als Bestatterin in Darmstadt und Christoph Nowak ist Pfarrer in Pfungstadt. Beide sind während der Corona-Krise neue Wege in der Trauerbegleitung und Beerdigungsgestaltung gegangen.

Die Schwachstellen unseres Wirtschaftssystems
In der Corona-Krise scheint es, als verkehrten sich in unserem gewohnten System die Verhältnisse um: Einfach bezahlte Berufe bekommen fast einen Heldenstatus, Top-Jobs erscheinen nahezu belanglos.

Mehr Fachkräfte für Deutschland
Die Corona-Krise und der Mangel an Experten bremsen das Wachstum. Mit einem neuen Gesetz sollen Bewerber aus Nicht-EU-Ländern leichter für den Arbeitsmarkt gewonnen werden.

Gemeinschaftsgärten sind für alle da
Zwei Beispiele von jungen und alten Gemeinschaftsgärtner*innen, in der Stadt und auf dem Land, zeigen, wie es funktionieren kann.

Die Frage nach der Schuld
Die norditalienische Stadt Bergamo war am schlimmsten vom Coronavirus betroffen. Nach 16.000 Toten in der Lombardei ist hier nichts mehr, wie es vorher war.


 

Ausgabe 02/2020

Wenig Grün und viel Beton
Stadtklima und Klimawandel in der Stadt. Besonders Kommunen sind wichtige Akteure in Sachen Klimaschutz: Denn sie bekommen die Auswirkungen der Klimaerwärmung unmittelbar zu spüren.

Der Klimawandel ist menschengemacht
Es ist keine Frage, ob sich das Klima ändert, sondern nur in welchem Maße und mit welchen Auswirkungen. Dass der Mensch die globale Erwärmung maßgeblich verursacht, betrachten fast alle Klimaexperten und -forscher als erwiesen.

Das Hamburger Grünmodell
Für neuen Wohnraum in der Gesellschaft müssen nicht zwangsläufig Grünflächen verschwinden. Auch eine bessere Nutzung der innerstädtischen Flächen könnte diesen Druck verringern.

So grün wie möglich, so dicht wie nötig
Ein Lösungsansatz für wuchernde Städte heißt "Doppelte Innenentwicklung". Dies heißt, Flächenreserven im Siedlungsbestand nicht nur baulich, sondern auch mit Blick auf urbanes Grün entwickeln.

Vorreiter und Vorbild
Kommunaler Klimaschutz kann Lebensqualität steigern und regionaler Wachstums- und Wertschöpfungsmotor werden.

Gesund aufwachsen in der grünen Stadt
Stadtgrün ist gut für die Psyche. Das belegt eine Studie, die den Lebensraum von fast einer Million Dän*innen untersuchte.

Stadt und Natur ist kein Gegensatz
NABU-Experten erläutern, warum Stadtgrün für Tiere und Menschen in der Stadt wichtig ist und wie man die Akzeptanz der Bürger dafür erhöht.

Kampf gegen Luftverschmutzung
Meterhohe Mooswände wachsen mitten in der Stadt. Was auf den ersten Blick an eine Kunstinstallation erinnert, ist eine hochmoderne Luftfilteranlage.

Wo der Wind gefangen wird
Die Wüste zwingt seit jeher dem Menschen aufgrund der vorherrschenden klimatischen Verhältnisse besondere Geschicke und Fähigkeiten ab.

Steinwüsten erobern die Vorgärten
Wo früher der Wind in den Baumkronen raschelte und Vögel zwitscherten, herrscht heute öde Stille. Vorgärten aus Kies und Schotter liegen im Trend. Inzwischen regt sich Widerstand gegen die "Gärten des Grauens"

Weltoffenheit hilft Kommunen
In Zeiten in denen der Ton in der Gesellschaft rauer wird, sind wegweisende Projekte für die Integration besonders wichtig.

Corona schmiedet zusammen
Die Corona-Krise schweißt die vietnamesiche Gemeinde in Dresden enger zusammen: Um ihrer Wahlheimat zu helfen, nähten sie während der Ausgangssperre gemeisam Masken und spenden sie an Krankenhäuser und Altenheime.

Pflanzen und Wasser statt Beton und Stahl
Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Singapur - auf engstem Raum. Die Stadt gilt trotzdem als eine der grünsten Metropolen Asiens. Auch Wolkenkratzer sind dort voller Pflanzen.


 

 

Ausgabe 01/2020

Kommunen gestalten Bildung vor Ort
Die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden steht und fällt mit den Bildungschancen der dort lebenden Menschen.

Mehr Gebildete, mehr Abgehängte
Der nationale Bildungsbericht zeigt: Die Bedürfnisse der Schüler werden immer unterschiedlicher und der Mangel an Erziehern in Kitas und Schulen wird sich in den nächsten Jahren extrem verstärken.

Lesen ist das Tor der Welt
Die Leselernhelfer verschaffen Kindern einen besseren Start ins Leben. Ein Mentor betreut ausschließlich ein Kind über einen Zeitraum von mindestens einem Schuljahr, einmal in der Woche.

Die digitale Welt verändert das Lernen
Der DigitalPakt Schule soll für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Dafür werden vom Bund in den nächsten fünf Jahren fünf Milliarden Euro bereitgestellt.

Ältere lernen anders
Wir leben vom Austausch von Wissen, Erfahrungen und von gegenseitiger Unterstützung. Interview mit der Erziehungswissenschaftlerin Elisabeth Bubolz-Lutz.

Neugierig bleiben ist ihre Botschaft
Die Oberhausenerin Jennifer Oppers sitzt im Rollstuhl und arbeitet als Kinderpflegerin. Geholfen hat ihr auf dem weg zu ihrem Traumberuf ein starkes soziales Netz.

Dem Gemeinwohl verpflichtet
Die Bedeutung der seit hundert Jahren bestehenden Volkshochschulen geht weit über die Bildung hinaus. Sie befördern Zusammenhalt und Demokratie.

Sozialer Treffpunkt inmitten der Stadt
Bibliotheken sind starke Vermittler für Bildung und Kultur in Städten und Gemeinden. Rund 340 Millionen Bücher, Filme und Musiktitel wurden 2018 ausgeliehen.

Der Traum vom Leben in Gemeinschaft
Die Menschen in der Kommune "gASTWERKe" im Dorf Escherode bei Kassel leben nachhaltig, wirtschaften regional und erproben Zukunftsfähigkeit.

Demokratie kann man lernen
Im ländlichen Sachsen fördert das Programm "Demokratie in Kinderhand" die Beteiligung von Kindern am Gemeindeleben.

Kritisches Lernen im offenem Raum
In der Hellerup-Schule in Dänemark gibt es keine Klassenzimmer und auch keine Schulglocke. Im Mittelpunkt steht das eigenständige Lernen.

Mehr als Lernhilfe
Anna Geiser koordiniert beim Dresdner Ausländerrat das Projekt "Bildungspatenschaften". Dabei sollen nicht nur Hausaufgaben gemacht werden. Bei dem Austausch soll auch Inegration passieren. Nicht immer einfach, aber oft eine lohnende Aufgabe.


 

Ausgabe 04/2019

Gesucht: Integrierte Verkehrskonzepte
Jahrzehntelang waren deutsche Städte vor allem aus einer Perspektive gedacht: der des Autofahrers. Mittlerweile setzt sich eine neue Denkweise durch, Städte sollen menschen- statt autogerecht sein.

Verkehr in der Stadt der Zukunft
Der öffentliche Verkehr ist das breite und unverzichtbare Fundament städtischer Mobilität der nahen Zukunft.

Fast autofrei leben im Franklin-Quartier
Im einst größten geschlossenen Wohngebiet der US-Streitkräfte sollen sich künftig 9.000 Mannheimer emissionsarm bewegen können. Die Mieter können Elektrobusse, E-Autos, Fahrräder und Straßenbahnen nutzen.

Der Platz in den Städten ist endlich
Mit der Bewirtschaftung des Parkraums können die Kommunen den Verkehr steuern.

Fahrradstadt Kopenhagen
Breite Wege, Garagen, grüne Welle: Die Dänen erziehen die Bürger ihrer Hauptstadt mit Privilegien zu Radlern - und haben Erfolg damit.

"Die Stadt muss radikaler werden"
Den Politikern muss klar werden, dass sich Investitionen in Fahrradwege lohnen, sagt Mikale Colvill-Andersen, der Gründer von Copenhagenize.

Wie Inklusion gelingen kann
Wie lässt sich die Teilhabe von psychisch kranken Menschen verbessern? Inklusion in der Nachbarschaft haben fünf Modellstandorte in der Praxis ausprobiert.

Lokale Gemeinschaft im Mittelpunkt
Der Nachbarschaftspreis wurde zum dritten Mal vergeben.

Gemeinsam alt werden
Rentner verfügen über wertvolle Ressourcen. Neben Lebenserfahrungen und Fachkenntnis haben sie vor allem Zeit.

Bolle ist bunt
Verglichen mit anderen Bezirken, sind die Mieten in Marzahn-Hellersdorf vergleichsweise günstig, doch dafür leben dort auch viele Hartz-IV-Familien. Das Kinder- und Jugendhaus "Bolle" will für Kinder aus solchen Familien eine Anlaufstelle sein.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration
Aber auch das Vermitteln von Geschichte, Kultur und werten ist von großer Bedeutung.

Mehr Dichter und Denker als Tänzer?
Lange Zeit war Tanzen im deutschen Bildungssystem wenig präsent. Seit 2005 gibt es aber den Tanzpakt Deutschland: Pädagogen und Tänzer engagieren sich für mehr Tanz im Bildungssystem.

Dicke Luft und lange Staus
Wichtigste Stichworte bei der Stadtplanung der Zukunft: Vernetzung und Elektromobilität.

Selbsthilfenetzwerk Sachsen
"Bei der Barrierefreiheit ist es wie beim Klimaschutz. Alle wissen schon lange, dass sich etwas ändern muss."


 

Ausgabe 03/2019

Kinder-Leben in der Stadt

Die kinder- und familienfreundliche Stadt ist eine Stadt für Jung und Alt. Eine Stadt, in der soziale, kulturelle, wirtschaftliche und städtebauliche Aspekte ausgewogen sind. Eine Stadt, in der das Wohnumfeld den Bedürfnissen aller Altergruppen gerecht wird und als Begegnungsort für viele dient.

Kein Rückbau von Spielflächen
Wo wollen Kinder spielen? Die meistgenannte Antwort würde voraussichtlich lauten: auf Spielplätzen. Doch was tun, wenn es immer weniger Flächen zum Spielen gibt?

Zehn Kinderrechte
Wer als Kind das Gefühl hat, dass ihm Rechte verweigert werden, kann nicht zu einem Gericht gehen und auf diese Rechte pochen. Denn in Deutschland kann man nur Rechte einklagen, zu denen es ein Gesetz gibt - und das ist bei Kinderrechten nicht der Fall.

Kinderlärm und die Nachbarn
Wie viel Lärm dürfen Kinder beim Spielen wirklich machen, müssen sie die Mittagsruhe einhalten und wie ist die rechtliche Lage beim ewig umstrittenen Abstellen von Kinderwagen in Hausfluren?

Kinder haben keine Knautschzone
Gedanken zur Vergabe des Siegels "kinderfreundliche Kommunen" an die erste Großstadt Köln.

Die Kraft der Musik
Luise Börner hat in Dresden "Musaik" mitgegründet - ein Kinder-Orchester, das in einem sozial schwierigen Stadtteil Verbindungen schafft.

Der Hoffnung ein Fundament geben
Mit einem neuartigen Integrationskonzept sorgte die Hoffnungsträger-Stiftung für viel Aufmerksamkeit: Geflüchtete und Einheimische, die gemeinsam unter einem Dach leben - in sogenannten Hoffnungshäusern.

Schwere Lasten auf schmalen Schultern
Zeit zum Spielen haben sie nicht, zur Schule gehen dürfen sie nicht, körperlich und seelisch tragen sie oft Narben davon. Doch in Peru versucht die "Bewegung der arbeitenden Kinder", den Schwächsten zu helfen.

Wenn Ziegelsteine die Zukunft verbauen
Die Hände rissig, die Füße entzündet, der Kopf zu müde. Kinder aus armen Familien schuften täglich in den Ziegeleien Perus. Ein lokaler Partner der Kindernothilfe bietet den Kindern und ihren Eltern Auswege aus dem Elend.

Starke Nachbarschaften
Beim "Tag der Nachbarn" sorgen große und kleine Feste für mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität.

Aus eins mach zwei
Der demografische Wandel macht auch vor dem aufstrebenden China nicht Halt. Längst hat die Führung in der Bevölkerungspolitik umgesteuert. Wohl zu spät.

"Ich wäre gern mal ein Adler"
Wie sehen Kinder die Welt? Der neunjährige Fabian Vetter erzählt, was er über Superkräfte, Lieblingsberufe und die Regeln in seiner Familie denkt.


 

Ausgabe 02/2019

Boomende Städte, leidende Dörfer
Während Dörfer im Umland der Großstädte prosperieren, leiden anderswo ganze Regionen massiv unter Landflucht. Dort fehlen Arbeitsplätze, Geschäfte, Handwerksbetriebe, Arztpraxen und Banken. Schulen und Gaststätten schließen.

Die Schere geht auseinander
Drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost und West, Stadt und Land enorm. Einige Wissenschaftler fordern deshalb, den ländlichen Raum im Osten nicht weiter zu fördern. Zugunsten der Städte.

Ein Dorf in Eigenbesitz
Schöner und bezahlbarer Wohnraum und das in der Nähe von Berlin. In Brandenburg hat eine Genossenschaft den kompletten Ort Hobrechtsfelde gekauft. Viele Berliner haben dort als Teilhaber der Genossenschaft bezahlbaren Wohnraum gefunden.

Bessere Welt mit Huhn?
Die Jugendlichen im St. Josephshaus in Hessen wollen ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Dazu gehört auch, im nahe gelegenen Bauernhof Hühner "zu mieten".

Geld für arme Quartiere
Geld vom Bund soll die Wohn- und Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Mit den Programmen sind hohe Erwartungen verbunden, doch die werden nicht immer erfüllt.

Wenn ein geflüchteter Ingenieur kein Flüchtling mehr ist
Deutschland braucht dringend Fachkräfte - und versäumt es trotzdem oft, gut qualifizierte Flüchtlinge für die Jobs weiterzubilden. Das Projekt Umwelthandwerker in Hamburg will das ändern.

Vorurteile besiegen
Jüdisches Leben: Wenn der Frankfurter Fußballclub Makkabi aufläuft, kommt es immer wieder zu Beleidigungen. Doch die Sportler versuchen, standhaft zu bleiben. Das Team zeigt: Zusammenhalt zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Religion kann gelingen.

Brücken bauen für eine gute Nachbarschaft
Zweieinhalb Jahre vernetzte das stadtteilübergreifende Projekt "Misch mit" Initiativen für ein gutes Miteinander von geflüchteten Menschen und Kiezbewohnern in Berlin-Wedding, -Moabit und -Gesundbrunnen.

Spaniens Geisterdörfer zum Verkauf
Die Landflucht in Spanien hat in den vergangenen Jahren dramatische Außmaße angenommen.Überalterung auf dem Land und starke Abwanderung in die Städte zwingen die Regierung zum Handeln. Mit einer Notfallstrategie will sie die Menschen zurück aufs Land bringen.


 

 

Ausgabe 01/2019

Die Babyboomer gehen in Rente
In den kommenden Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen und eine Lücke im Arbeitsmarkt sowie in der Finanzierung der Sozialsysteme zurücklassen. Was das für die Kommunen bedeutet.

Städte auf dem Weg zu mehr Altersfreundlichkeit
Um attraktive Wohn- und Lebensorte zu bleiben, müssen die Städte ihre Alterspolitik überdenken. Wie können sie einer immer älteren Gesellschaft gerecht werden? Ein Projekt der Hochschule Luzern zeigt Wege auf.

Die Pflege gehört ins Quartier!
Der dramatische Mangel an hauptberuflichen Pflegekräften zwingt zu radikal neuen Ansätzen.

Das Glück der späten Jahre
Müssen wir uns vor dem Alter fürchten? Keineswegs: Ein 75-Jähriger ist heute so zufrieden wie ein 45-Jähriger. Doch kurz vor dem Tod verlässt das Glück viele Menschen. Forscher rätseln noch über die Gründe.

Auch im Alter wandelt sich noch die Persönlichkeit
Die Psychologieprofessorin Jule Specht untersucht, wie sich die Persönlichkeit von den Menschen im Laufe ihres Lebens verändert.

Zu jung fürs Alter
Über 50-Jährige werden für die Werbebranche immer interessanter - und damit auch Models im Seniorenalter.

Ohne Therapie keine Rückkehr ins Leben
Der Neuropsychologe und Traumaforscher Thomas Elbert hält schnelle Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge für dringend nötig.

Ein Bauplan für Integration
Die Dresdner GSA-CAD GmbH hat 80 Mitarbeiter. Die Hälfte sind Migranten, die dringend gebraucht werden.

Die Straße als Galerie
Leer, leerer, Freiimfelde: Das Gründerzeitviertel in Halle (Saale) zählt zu den Orten mit der höchsten Leerstandsrate deutschlandweit. Das Stadtplanungsbüro Freiraumgalerie spielt mit dieser Leere und verwendet dabei ausgerechnet Graffiti.

Von Wohnpflegezonen
In den Niederlanden gibt es seit Ende der 1990er-Jahre altersgerechte und pflegefreundliche Wohnquartiere. Diese als Wohnpflegezone bezeichneten städtischen Quartiere, Siedlungen oder Dörfer sind normale Wohnquartiere mit einem erhöhten Versorgungsbedarf.

"In den Städten haben es Senioren leichter"
Gabriele Heyne leitet seit vielen Jahren eine Seniorenbegegnungsstätte in Dresden-Laubegast. Das Zentrum ist für ältere Menschen ein wichtiger Anker für Kontakte, die sie woanders nicht so einfach finden.


 

Ausgabe 04/2018

Die neue Wohnungsnot
In deutschen Großstädten steigen die Kosten für Miete, Haus- und Grundstückskauf. Das spürt nicht nur der Geringverdiener, sondern auch die Mittelschicht. Wohnungsprobleme sind die neue soziale Frage.

Mitte der Gesellschaft erreicht
Nicht nur Menschen mit niedrigem Einkommen haben große Probleme, eine adäquate Wohnug zu finden. Inzwischen sind auch Polizisten, Pfleger, Krankenschwestern und Erzieherinnen betroffen, sagt die Caritas und hatte eine Kampagne gestartet.

Stadt der Zukunft
Wieviel Offenheit trauen wir uns zu, um die Themenfelder Dichte, Infrastruktur, Eigentum, Sicherheit miteinander verknüpfen?

Leben im Quartier
Eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe - dieses Konzept liegt der Siedlung "Rudower Felder" in Berlin zugrunde. Sie entstand Anfang der 1990er Jahre am Reißbrett und unterscheidet sich durch ihre Infrastruktur von anderen neuen Quartieren. Fehlt nur noch der U-Bahn-Anschluss.

Hauptstadt des bezahlbaren Wohnens
Die Stadt Wien setzt seit Jahrzehnten auf soziales Wohnen. Das sogenannte Wiener Modell ist international anerkannt, eine Erfolgsgeschichte vom gerechten Wohnen.

Bürgerlicher Bauwagenplatz
Vorurteile vom Chaos auf Bauwagenplätzen, wo vollbärtige Männer und Frauen mit bunten Klamotten leben, lassen sich auf dem Wagenplatz Diogenes in Darmstadt nur zum Teil bestätigen.

Das Paradies ist noch im Bau
Eine kleine religiöse Gemeinschaft versucht sich in der Friedensstadt Glau am Wiederaufbau ihrer Urgemeinde. Eine Mammutaufgabe, denn 60 Jahre militärische Nutzung haben die ehemalige Mustersiedlung in Brandenburg schwer gezeichnet.

Mit Herz und Verstand
Wer aktives, auch kulturell anregendes Landleben will, muss selbst etwas dafür tun. In der Region Nuthe-Nieplitz südlich von Berlin läuft dank engagierter Leute, Vereine und Initiativen eine Menge. Mittendrin: "Landfrau" Gabi Sußdorf.

Integration abgeschlossen!
In der Banda Internationale spielen 16 Musiker aus der ganzen Welt. Die Dresdner Kapelle wurde auch deshalb zu einer wichtigen Stimme, weil sie sich immer wieder politisch einmischt. In Sachsen gibt es dafür genug Gelegenheiten.

Populismus greift um sich
Eine neue Studie zeigt: Populistische Haltungen verbreiten sich in Deutschland immer mehr. Aber es gibt offenbar auch Grenzen.

Leben in der Schuhschachtel
Mikro-Appartements sollen in New York gegen Wohnungsnot helfen. Sie werden aus vorgefertigten Modulen aus Stahlrahmen gebaut.


 

Ausgabe 03/2018

Sicher und lebendig kein Gegensatz
Wesentlich für die Sicherheit der Stadt sind lebendige Stadtquartiere, die von vielen Menschen im Alltag genutzt werden und in denen sich Menschen für ihre Umgebung verantwortlich fühlen.

München soll noch sicherer werden
Die bayrische Landeshauptstadt investiert sieben Millionen Euro in einen kommunalen Sicherheitsdienst.

Zur Wachsamkeit mahnen
In Oberhausen sind die Ehrenamtlichen von der Senioren-Sicherheits-Beratung auf Streife.

Martha Krause macht Theater
Die Zahl der Senioren wächst, die der Trickbetrügereien nimmt nicht ab. Die Berliner Polizei hat deshalb 2018 zum Seniorensicherheitsjahr erklärt. Erfolg verspricht man sich von einem Präventionstheater.

Angst als Ventil für Unsicherheit
Die Menschen glauben, dass die Kriminalität ständig zunimmt, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Wir fühlen uns unsicher, obwohl wir in Deutschland in der sichersten aller Zeiten leben. Menschen, die gesellschaftliche Entwicklungen nicht verstehen, sind grundlegend verunsichert. Angst und Kriminalität und vor "Fremden" zu haben ist dann ein Ventil, weil sie im Vergleich zu den anderen Ängsten personalisierbar ist.

Die Sehnsucht nach Sicherheit
Ausschlaggebend ist ein festes soziales Netz, das einen auffängt, wenn man sich schwach fühlt. Und wichtig bleibt, das Vertrauen in sich selbst zu stärken.

Benzin im Blut
"Wenn ich eine Werkstatt hätte, würde ich den sofort nehmen", schwärmt Ausbilder Jürgen Freitag über einen seiner Teilnehmer. Er bereitet die jungen Flüchtlinge im Rahmen des Programms Berufsorientierung für Flüchtlinge auf die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker vor.

"Das ist kein Tourismus. Das ist Flucht."
Schlagworte einer radikalen Minderheit finden Eingang in unseren Alltag: Worte, die existenzielle Not verleugnen, Unschuldige kriminalisieren und Hartherzigkeit rechtfertigen. Verbale Entgleisungen bis in die Mitte der Gesellschaft hinein.

Blind im Beruf
Auch blinde und sehbehinderte Menschen möchten am Berufsleben teilhaben. Doch wie gelingt das?

Rhytmus kennt kein Alter
In generationsübergreifenden Rhytmik-Stunden kommen die Lebendigkeit der Jungen und die Ruhe der Alten miteinander in Berührung.

Wenn Kinder ganz stark sein müssen
Eine schwere Last drückt Jungen und Mädchen, die bei den "Erfurter Seelensteinen" Hilfe suchen: Ihre Eltern sind psychisch krank.

Malmö versinkt in Gewalt
In Schwedens drittgrößter Stadt soll eine umfassende Strategie für Sicherheit sorgen. Es wird auf ein in den USA entwickeltes Steuerungsprogramm gesetzt.



 

 

Ausgabe 02 / 2018

Die vernetzte Stadt
Die Zukunft des Wohnens hat längst begonnen. Überall auf der Welt wird am Konzept der smarten Stadt getüftelt, um das Leben der Bewohner bequemer, sicherer und energieeffizienter zu gestalten

Smart aus der Retorte
Die südkoreanische Stadt Songdo gilt weltweit als Vorzeigeprojekt, wenn es um das Thema Smart City geht.

Alles smart?
Frecher als klug, sozialer als clever, lässiger als bloß intelligent: Der Begriff smart ist gar nicht so einfach zu fassen.

Der gemeinsame Wille zur Veränderung
An der Stadt der Zukunft müssen alle Interessengruppen mitbauen.

Flächendeckendes Glasfasernetz als Basis
Der Rhein-Neckar-Kreis nimmt für sich in Anspruch, Europas erstes "Smart County" zu sein.

Smart geht auch im Kleinformat
Intelligenz hat nichts mit Größe zu tun. Und das gilt nicht nur für Menschen: Die nordhessische Kleinstadt Bad Hersfeld zeigt, dass sich auch kleinere Städte die Vorteile einer smart City zunutze machen können. Mit einem gewissen Weitblick und gesundem Pragmatismus wird diese Stadt von Projekt zu Projekt ein Stückchen intelligenter.

Sweet, smart Home
Die Kaffeemaschine übers Handy aus dem Bett steuern oder die Heizung schon anwerfen, während man noch auf dem Weg nach Hause ist - Smart Home verspricht, das Leben einfacher zu machen, wenn Haushaltsgeräte miteinander oder mit Internetanwendungen interagieren.

Die einen sagen "Smart City", die anderen "Polizeistaat"
In der Stadt Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehen immer häufiger Robocops auf Streife, Drohnen überwachen den Verkehr. Angeblich alles nur, um die Stadt zur glücklichsten der Welt zu machen.

Nachbar, ägere dich nicht!
Die Musik zu laut, der Kinderwagen versperrt den Flur. Kleine Ärgernisse gehören zum Alltag in Nachbarschaften. Das Netzwerk Nachbarschaft gibt Ratschläge.

Lizenzfreie Tomaten für eine gerechtere Landwirtschaft
Die Initiative "Open Source Seeds" hat großen Saatgut- und Agrarkonzernen den Kampf angesagt. Sie vergibt Lizenzen an neue Pflanzsorten, vor allem Tomaten, um zu verhindern, dass Agrarkonzerne die Sorten patentieren und zu ihrem Eigentum machen.

Die Schule gehört ins Dorf
Das Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen macht Schule: In der ersten Schuole des freien Trägers sollen Grundschüler den spaß am Lernen lernen.

Die nachhaltige Stadt
Kopenhagen gilt als grünste Metropole Europas. Diese sieben Dinge machen die dänische Hauptstadt anders als deutsche Städte.


 

Ausgabe 01 / 2018

Ein gutes Gefühl
die Liebe der Deutschen zu ihrer "Heimat" ist noch nicht alt, aber dafür umso heißer. Über die Fieberkurve eines oft missbrauchten Begriffs.

Geborgenheit oder Kitsch?
Wofür steht das Wort Heimat? Für Geborgenheit, Nationalismus oder Kitsch? Für schöne Erinnerungen oder Hirschgeweihe an der Wand? Ein Gespräch mit der Professorin Beate Mitzscherlich.

Der Heimatverräter
Die Diktatoren Mussolini und Hitler stellten die Südtiroler 1939 vor die Wahl: entweder die deutsche Sprache ablegen und in der Heimat bleiben oder für die Auswanderung ins "Reich" optieren. Über 80 Prozent wollten ausreisen. Weil der Extrembergsteiger Reinhold Messner dieses Thema ansprach, wurde er massiv angefeindet.

Das Modell Riace
Domenico Lucano ist Bürgermeister in Riace, einem kleinen Dorf im süditalienischen Kalabrien. Bereits vor vielen Jahren hat er Flüchtlinge in seinem Dorf aufgenommen. Fehlende Arbeit hatte eine Landflucht ausgelöst. Riace war vom Aussterben bedroht.

Umgang mit Minderheiten
Gesellschaften bestehen nicht aus einheitlichen "Nationen", sondern sind ein Mosaik aus verschiedenen Gruppen und Identitäten, das durch historische Wanderungsprozesse gewachsen ist. Wie "heimatlich" oder "fremd" sich jemand in diesem Mosaik fühlt, hängt maßgeblich davon ab, welche Chancen zur Teilhabe er hat.

Offene Herzen, offene Türen
Das Koordinationsbüro ConAct in Wittenberg unterstützt den deutsch-israelischen Jugendaustausch. Die Begegnungen sollen Brücken zwischen Geschichte und Gegenwart schlagen.

Heimat gestern und heute
Jeder Mensch verbindet etwas anderes mit dem Begriff "Heimat". Für die einen ist es das heimische Essen, für die anderen die Landschaft, das Wetter oder der Dialekt. Eine Literaturbetrachtung.

Die Heimat weggebaggert
Die Straßen sind leer, die Häuser verlassen oder bereits abgerissen: Ganze Dörfer im Rheinland müssen dem Braunkohle-Tagebau weichen. Und mit ihnen Denkmäler, Burgen und hunderte Jahre Dorfgeschichte. Für die ehemaligen Bewohner bleibt nur die Erinnerung.

Widerstand gegen Trump
Kalifornien hat sich zum Sanctuary State erklärt. Der Bundesstaat steht mit seiner vehementen Ablehnung der von Trump verordneten Politik nicht alleine. Rund dreihundert Städte und Gemeinden dulden nach kalifornischem Vorbild Flüchtlinge und Migranten, darunter Städte wie New York, Los Angeles und Chicago. Sie weigern sich, mit den Bundesbehörden zusammenzuarbeiten, um illegale Einwanderer zu finden und festzunehmen.

Vernetzte Nachbarn
Bringt das Internet Menschen wirklich zusammen? Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung untersucht digitale Nachbarschaft-Netzwerke. Über die Unterschiede zwischen Stadt und Land, Streit im Netz und echte Nähe.


 

Ausgabe 04/2017

Kulturpolitik als kommunale Aufgabe
Kultur muss möglichst vielen Menschen offenstehen, unabhängig von Einkommen, Herkunft, sozialem Status und Alter.

Alle brauchen Kultur!
Das aktive Kulturleben prägt den Charakter der ländlichen Regionen, denn Kultur im ländlichen Raum ist nicht nur passiver Konsum, sondern sehr aktives Tätigwerden in Vereinen und Organisationen.

Kultur direkt vor Ort
Eine lebendige Stadtteilkultur ist nicht alleine ein Wert an sich - die Stadtteilkultur ist wichtig, weil sie Kultur mit demokratischen Werten verbindetund so - oftmals spielerisch - mit den Mittelnder Kultur auf soziale Zusammenhänge einwirkt. Beispiele aus Hamburg.

Vielfalt in der Kulturszene
Nur Förderung schafft ein reichhaltiges Angebot. Die Anstrengungen der öffentlichen Hand haben unmittelbare Auswirkungen auf das kulturelle Angebot und damit auf die Lebensqualität in den Städten.

Luxus der Leere
Mit Kunst und Kultur will die Künstlerstadt Kalbe in der Altmark dem demografischen Wandel begegnen. Aus verlassenen Häusern werden Ateliers für jungeKunstschaffende.

Der Tag des guten Lebens
Einmal im Jahr gibt es in Köln ein paar autofreie Straßenzüge, um den Nachbarn unbekannten Freiraum zu geben. Dafür wurde die Initiative mit dem Nachbarschaftspreis ausgezeichnet.

Abschied von der ­Willkommenskultur?
Die Bilder gingen um die Welt: Flüchtlinge, die applaudierend in Empfang genommen wurden. Was ist aus der "Willkommenskultur" geworden, mit der im Herbst 2015 die Menschen in Deutschland begrüßt wurden?

Flüchtlinge als Pflegepersonal
In der Pflegebranche fehlt es an qualifiziertem Personal, besonders in der Altenpflege. Die aktuelle Migrations- und Flüchtlingsentwicklung scheint da gerade recht zu kommen. Doch ist die Migration wirklich eine Chance fürs Pflegewesen?

Literatur
Europa ist auf die "neue Völkerwanderung" vorbereitet. Das Asylrecht muss grundlegend reformiert werden, meint der hochangesehene und renomierte Politikwissenschaftler Hans-Peter Schwarz.

Das kleine Wunder an der Ems
Während sich manche Regionen leeren, erlebt das Emsland eine Blütezeit. Anstatt in die Stadt zu ziehen, gründen die Menschen im Emsland Familien und bauen Häuser. Warum funktioniert hier der Kampf gegen die Landflucht?

Blick nach außen: Gesundheitskioske
In Finnland wird mit "Gesundheitskiosken" der medizinischen Unterversorgung begegnet. Zum Angebot gehören etwa Gesundheitsberatung, Blutdruck- und Blutzuckermessung oder Impfungen.


 

Ausgabe 03/2017

Lokal verankerte Ökonomie
Um die Betriebe in den Stadtteilen nachhaltig zu stützen, muss die Förderpolitik reformiert werden.

Kampf der Läden Die Dynamik bei den Betriebsformen im Einzelhandel verändert das Straßenbild

Der Einzelhandel ist das Heer der Innenstadt Der Siegeszug des Online-Handels wird zur Bedrohung für immer mehr traditionelle Geschäfte – insbesondere in kleinen und mittleren Städten.

Alles fresh auf den Tisch Amazon versucht, nun auch den Lebensmittelhandel aufzumischen.

Hofpen und Malz ... Bürger aus Freyung im Bayerischen Wald retten mit Gründung einer Genossenschaft »ihre« Brauerei.

Zum Nutzen der Mitglieder Genossenschaften bieten sich an, wenn man ein gemeinsames Ziel erreichen will.

Das Wunder von Wörgl Die Befürworter von Regionalwährungen berufen sich auf das erfolgreiche Geldexperiment im Inntal vor gut achtzig Jahren.

Der Chiemgauer Auch der Star unter den Regionalwährungen tut sich schwer, Akzeptanz zu finden.

Der Elbtaler Die Dresdner Regionalwährung führt auch nach Jahren immer noch ein Nischendasein, aber ein paar Überzeugte glauben fest an sie.

180 Tage, die Deutschland verändert haben Die Grenzöffnung für Flüchtlinge im Herbst 2015 hat das Land gespalten. Besprechung des Buches »Die Getriebenen« von Robin Alexander.

Sich für andere engagieren und selbst profitieren Im Projekt »Students meet Society« engagieren sich Studierende mit Migrationshintergrund sowie internationale Studierende ehrenamtlich und stärken ganz nebenbei eigene Kompetenzen.

Auch betagte Menschen haben das Recht auf ein erfülltes Leben Der Kiez-Treff »Anders Celsius« in Berlin-Lichterfelde bricht das Eis.

Blick nach außen: Gottes Kiez Das Viertel der gegenseitigen Achtung in Breslau ist ein Zentrum der Begegnungen und lädt zum interreligiösen Dialog ein.

In einem leeren Haus fehlt die soziale Kontrolle Hannes Lindemann hat mit dem Verein HausHalten in Leipzig bisher 18 Wächterhäuser eröffnet. Die besten Zeiten dafür sind allerdings vorbei, denn die Stadt verändert sich enorm. Ein Interview.


 

Ausgabe 02/2017

Das (fast) vergessene Viertel
Stadtplanerisch wurde das Bahnhofsquartier in Grevenbroich vor zwanzig Jahren isoliert. Eine Bürgerinitiative will das ändern.

"Wir brauchen eine neue Beteiligungskultur"
Bürger wollen stärker an Politik beteiligt werden. Doch die richtige Auswahl und professionelle Durchführung von Beteiligungsformaten ist wichtiger denn je.Ein Gespräch mit Robert Vehrkamp und Dominik Hierlemann von der Bertelsmann Stiftung.

Mutbürger verändern die Welt, nicht Wutbürger
Eine Krise der Demokratie ist unübersehbar. Die wichtigste Ursache: Weite Teile der Bevölkerung haben das Gefühl, dass sie niemand mehr vertritt. Hilft da mehr Bürgerbeteiligung "an der Basis"?

Mit vereinten Kräften
Der Bevölkerungsschwund in der Stadt Harzgerode belastet auch Vereine. Ihnen fehlt der Nachwuchs. Dabei halten gerade sie das gesellschaftliche Leben in Schwung. Harzgerode braucht deshalb vor allem eines: neue aktive Bürger.

Nicht vor meiner Haustür
Wenn gebaut wird, wollen die Anwohner mitreden. Doch oft eskaliert die Bürgerbeteiligung zum Streit. Ein gemeinsames Abendessen ist nur ein Rezept, das zu verändern.

Stadt, Land, Flucht
Auf dem Land droht eine Parallelwelt, in der sich ein Lebensgefühl ausbreitet, das mit dem Geist der Städte nur noch wenig gemein hat: ärmer, älter und pessimistischer.

Für ein selbstbestimmtes und chancengerechtes Leben
Die Montag Stiftung Urbane Räume engagiert sich für Menschen in benachteiligten Stadtteilen.

Die letzte Flucht
In den Flüchtlingsdebatten wird oft vergessen, dass hinter dem strapazierten Wort "Asylbewerber" Lebenswege stehen. Geschichten von Menschen mit Berufen, verlorene Existenzen und Gefühlen. Obwohl in Sicherheit, sind sie noch immer auf der Flucht.

Warum wir uns für andere engagieren
Beim Sport, in der Schule, in der Pflege, bei der Feuerwehr, in der Selbstverwaltung einer Krankenkasse oder als Schöffe bei Gericht - überall gibt es Gelegenheit etwas für andere zu tun.

Zeitvorsorge in St. Gallen
Die Idee: Jüngere Pensionierte, die körperlich und geistig fit sind, unterstützen Ältere, die es eben nicht mehr sind.

"Wenn Engagement vorhanden ist, sollten keine Steine in den Weg gelegt werden"
Ideen für das Zusammenleben in Kommunen gibt es genug. Aber: Die Bürger müssen sich auch aktiv einbringen können.


 

Ausgabe 01/2017

Pflege im Quartier
Die Frage nach guter Pflege ist für viele Menschen die Schlüsselfrage in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Siri, aufheben!
Menschenähnliche Maschinen sollen schon bald verstärkt Aufgaben in der Altenpflege übernehmen.

Auf die Kommunen kommt es an
Jeder vierte Mensch in Deutschland gehört zur Generation 60plus, im Jahr 2050 wird es bereits jeder Dritte sein. Wie und wo sie leben werden, entscheidet sich vor Ort.

Hoffnung für Hellersdorf
Schon seit 25 Jahren macht der Hellersdorfer Verein KIDS & CO Kinder, Jugendliche und Familien stark für Alltag, Schule oder Ausbildung. 2016 bekam er den »Preis Soziale Stadt« für das Projekt Juwel.Aus dem Projekt ist nun ein weiteres hervorgegangen: »Zukunftsmacher «. Aber der Verein hält noch viel mehr Möglichkeiten bereit.

Ein Grandhotel für Reisende und Flüchtlinge
In welcher Welt wollen wir leben?Eine Gruppe Künstler hat in Augsburg eine ganz eigene Antwort auf diese Frage gefunden. Ihr »Grandhotel Cosmopolis« vereint Hotel und Flüchtlingsunterkunft unter einem Dach.

Wenn Menschen in der Fremde Pflege brauchen
Irgendwann in der Rente zurück in die alte Heimat? Was viele Gastarbeiter ursprünglich geplant hatten, können nur wenige in die Realität umsetzen. Wenn Menschen in der Fremde alt werden, bringt das einiges an Schwierigkeiten mit sich. Doch was heißt Altern in der Fremde überhaupt?

Auch Schweden macht die Schotten dicht
Ist es in der Flüchtlingspolitik vorbei mit der skandinavischen Großzügigkeit?

Kein Patentrezept in Sicht
Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt als zentrale Herausforderung

»Der Zwerg im deutschen Garten«
Er gilt als Inbegriff der deutscher Kleinbürgerlichkeit und Zeichen des schlechten Geschmacks. Kaum zu glauben, dass das Urbild dieser bürgerlichen Gartenskulptur aus Ostanatolien stammen soll.

»Es gibt extrem viel zu tun«
Cornelia Goldberg leitet einen ambulanten Pflegedienst in einem kleinen Ort. Über zu wenig Arbeit kann sich die Branche nicht beklagen – die Patienten in ländlichen Regionen werden mehr und älter.


 

Ausgabe 04/2016

Im Quartier bleiben – Nachbarschaft leben
Ein engagiertes Netzwerk versucht, die sozialen Probleme im Dresdner Stadtteil Prohlis aufzufangen und das Leben in der Plattenbausiedlung lebenswerter zu machen.Im Stadtteilbüro des Quartiersmanagements laufen die Fäden zusammen.

Das Netzwerk »Hi Nachbar«
Das Trägerwerk Soziale Dienste unterstützt mit einer Online-Plattform Nachbarschaftshilfe

Kompliment für das Quartier
Wie Problemviertel von Gärten, Werkstätten oder Kursen profitieren können,zeigen einige ausgezeichnete Projekte der Städtebauförderung »Soziale Stadt«.Doch die Fördermittel allein reichen nicht aus, die Wende zu bewerkstelligen.Es braucht auch das Engagement der Kommunen und Wohnungsbauunternehmen sowie der Bürger und freiwilligen Helfer.

Zusammen ist man weniger allein
Er wollte sich wieder nützlich fühlen. Sie war einsam. Dank der Hamburger Initiative Q8 kamen Heinz und Gudrun zusammen zusammen– und viele andere, die einander was zu geben haben. Im Stadtviertel wird es immer herzlicher.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen
Jahrzehntelang war der Drang raus aufs Land vor der Stadt ungebremst. Heute erfahren Städte eine regelrechte »Renaissance «. Um eine sozialen Spaltung in den Städten zu verhindern, fordern Stadtsoziologen wie Professor Tilman Harlander mehr bezahlbaren Wohnraum.

Ein Quartier für alle
Die Besonderheit des »Bielefelder Modells« ist ein quartiersbezogener Ansatz des Wohnens mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale. Einbezogen in bestehende Wohnquartiere und in guter infrastruktureller Anbindung wird älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung allen 500 bis 1 000 Metern ein schwellenfreies Wohngebäude angeboten.

Hauptstadt der Mutbürger
In der Zeit, als hunderte Bürgermeister klagten, sie seien vom Flüchtlingsstrom überfordert, bat einer darum, 100 zusätzliche Asylbewerber aufnehmen zu dürfen.Der CDU-Bürgermeister von Altena, einer Kleinstadt im Sauerland, sieht in Flüchtlingen die Chance, den demografischenWandel in seiner Stadt umzukehren.

Im Zeichen von Zuwanderung und Integration
Wer sich mit Integration und Zuwanderung auseinandersetzen will, wird bald auf Prof. Dr. Jochen Oltmer stoßen. Der 52-Jährige hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist seit 2007 Mitglied des Vorstands des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.Er hat zahlreiche Bücher zu dieser Thematik verfasst. Die wichtigsten werden hier kurz vorgestellt.

»Wir helfen uns gegenseitig.«
Im Vier-Generationenhaus Andernach heißt Nachbarschaft mehr als nur Tür an Tür zu leben. 66 Bewohner zwischen drei und 95 Jahren teilen sich das Wohnprojekt.Bernhard Polefka, 57, ist mit seiner Familie vor sieben Jahren eingezogen und erzählt vom Alltag, in dem es viele Höhepunkte, aber auch mal Streit um die Mülltrennung gibt.


 

Ausgabe 03/2016


Die neuen Großstadt-Bauern
Selbst die überzeugtesten Städter sehnen sich nach Natur. Die Lösung: Urban Gardening. Auch in Dresden gibt es immer mehr Hobby-Landwirte, Feierabend-Imker und Balkongärtner.

Nachts kommen die »Garten-Piraten« Samenbomben gehören zum GuerillaGardening wie das Salz in die Suppe.Die kleinen potenten Wurfgeschossehaben das Zeug, triste Brachflächenzum Blühen zu bringen.

Die Stadt ist unser Garten
Über 130 Initiativen haben ein Manifest unterzeichnet, mit dem sie unterstreichen wollen, dass sie das gemeinschaftliche Gärtnern als eine neue, kollektive Bewegung verstehen.

Alte Nachbarn sind die besten
Wer im Alter alleine wohnt, muss deswegen noch lange nicht isoliert sein. In mehreren Berliner Stadtteilen hat sich der Verein »Freunde alter Menschen« das Ziel gesetzt, Freundschaften zwischen jungen und alten Kiezbewohnern zu stiften.

88 Cent Jahreskaltmiete
Die vor fünfhundert Jahren gebaute Fuggerei in Augsburg ist die älteste Sozialsiedlung der Welt. Noch heute sollen die Mieter täglich für den Stifter beten.

Wenn der Nachbar nervt
Wenn Streitereien eskalieren, verlieren beide Seite. Dennoch werden über eine halbe Million mal im Jahr die Gerichte bemüht.

Rentneridylle in Görlitz
Der Osten entwickelt sich zu einem Ruhesitz für Westdeutsche. Während die einen sich über den Zuwachs freuen, fürchten die anderen, dass eine Stadt wie Görlitz in Zukunft ausschließlich als Altersresidenz angesehen werden könnten.

Integration braucht Zeit
Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnt auch für viele Flüchtlingskinder in Deutschland der Alltag im Klassenzimmer.Aber nur wenige können schon den regulären Unterricht mitmachen.

In der Warteschleife
In der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Sachsen-Anhalt (ZASt)warten derzeit 700 Menschen auf ihren Asylbescheid. Es ist ein Leben im Provisorium.Daran können auch die engagiertenMitarbeiter und Helfer der ZASt wenig ändern.

Leben und Tod sind Nachbarn
David Roth leitet ein Bestattungshaus in Bergisch Gladbach und war schon immer offen für Begegnungen – auch mit Kindern. Auf seinem privat betriebenen Friedhof ist seit drei Jahren ein Waldkindergarten untergebracht. Anfangs haben sich über dieses Nebeneinander viele gewundert, inzwischen ist es...


 

Ausgabe 02/2016

Direkt vor der Haustür
Nachbarschaften können echte Vorteilsgemeinschaften sein, von denen jeder, der mitmacht, auf seine Weise profitiert – emotional, gesundheitlich, kulturell, sozial oder auch finanziell. Von selbst passiert aber nichts.

Nachbar schafft Innovation
Im Wettbewerb »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« sind hundert Gemeinschaftsprojekte mit Vorbildfunktion für Deutschlands Zukunft pramiert worden. Einige der Preisträger stellen wir vor.

Brücken zwischen Lebenswelten
Im Berliner Stadtteil Wedding sollen über persönliche Beziehungen Parallelstrukturen aufgebrochen werden. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert solche Projekte, die Brücken zwischen den Lebenswelten schlagen.

Allein im fremden Land
Mehr als 14.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge halten sich in Deutschland auf. Viele Kommunen sind überfordert. Das Kindeswohl kann kaum mehr beachtet werden. So hat das Trägerwerk Soziale Dienste in Kranichfeld im Weimarer land ein haus für elternlose Flüchtlingskinder eingerichet. Ein Besuch vor Ort.

Neuankömmlinge nebenan
Was unternehmen Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser oder Bürgerhäuser, um die Teilhabe geflüchteter Menschen zu fördern? Wie sorgen sie dafür, dass sich die Neuankömmlinge in ihrer Nachbarschaft wohlfühlen und sich integrieren können?

»Flüchtling ist kein Beruf«
Auf der Suche nach Fachkräften helfen Kommunen, Wirtschaftsverbände und Ehrenamtliche den Unternehmen bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen.

500 sind eine Nachbarschaft
Wie sich Gemeinwirtschaft in Städten neu belebn lässt: ein konkreter Ansatz aus der Schweiz, der auch den Umweltverbrauch drastisch senkt. Rund um den Bodensee soll es im Jahr 2050 eine »2.000-Watt-Gesellschaft« geben.

Mensch bleibt Mensch
Bei der Obdachlosenhilfe greifen Bundesfreiwillige Menschen ohne Bleibe unter die Arme. Dafür brauchen sie flinke Hände, ein großes Herz und manchmal drei offene Ohren. Eine Reportage aus Rostock.

Tür an Tür
Nachbarschaftshilfe konkret: Annette Hugel-Seberich hat einen Kredit aufgenommen, damit eine syrische Flüchtlingsfamilie einen Imbiss eröffnen kann.


 

Ausgabe 01/2016

Leben im demographischen Wandel
Der Rückgang der Einwohnerzahl und die veränderte Struktur der Bevölkerung erfordern Anpassungs- und Gegenmaßnahmen in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Der Weg zu mehr Lebensqualität im Quartier
Mit dem "Masterplan altengerechte Quartiere" wird in Nordrhein-Westfalen den Kommunen ein wegweisendes Gesamtkonzept angeboten.

Gut Wohnen im Alter
Das Hamburger Projekt "Vernetztes Wohnen im Quartier" setzt auf elektronische Assistenzsysteme.

Alte und Kranke sollen zuhause bleiben können
Der neue Studiengang "Gesundheit und Sozialraum" an der Hochschule für Gesundheit in Bochum erschließt ein wichtiges Arbeitsfeld.

Frau Pekrul hat einen Traum
Anette Pekrul will Menschen zusammenbringen und dadurch die Welt ein bisschen besser machen. Ein integratives Wohnprojekt in Staßfurt ist ihr Lebenstraum.

Deutschland, ein Einwanderungsland?
Die überalterte deutsche Gesellschaft braucht dringend Zuwanderer, doch es fehlt eine politische Gesamtstrategie.

Beim Wohnraum auch an morgen denken
Der Flüchtlingsstrom hat die Wohnungsprobleme nicht verursacht, droht sie aber vor allem in Westdeutschland massiv zu verschärfen. Flüchtlinge sollten daher verstärkt in den neuen Bundesländern untergebracht werden. Ein Denkanstoß.

Gerechtigkeit statt Mitleid
Nächstenliebe oder Angst gegenüber Flüchtlingen wären unnötig, wenn wir für mehr Gerechtigkeit in der Welt sorgen würden - das sagt Jonas Koudissa aus dem Kongo.

Ein offenes Haus
Das Senioren- und Pflegeheim Landsberg ist ein Mehrgenerationenhaus: Alt und Jung können sich hier begegnen und Kontakte pflegen.

Inklusion hoch zwei
Alt und Jung, Familien und Singles, Menschen mit Behinderung und ohne - sie alle leben im Kölner Wohnkomplex Ledo in verlässlicher Nachbarschaft.

Vorschau
Wir blicken voraus - auf die Themen der zweiten Ausgabe von Flechtwerk, die im Juni 2016 erscheint.

»Nachbarn müssen Humor haben«
Tür an Tür: Wie läuft es eigentlich bei Ihnen in der Nachbarschaft? Es antwortet die Burlesque-Diva Koko La Douce, gebürtige Schweizerin, ein Star in Las Vegas und zurzeit in Dresden.

 

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